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Teilmengen der Unternehmenspolitik ipi2

Auszüge aus einer Diplomarbeit zum Thema internationale Produktion-und Investitionspolitik von Rudolf J. Osler

Teilmengen der Unternehmenspolitik

Innerhalb der umfassenden Unternehmenspolitik ergeben sich Produktions-und Investitionspolitik als Teilpolitiken. Grundlegend für die Klärung der Begriffe Produktionspolitik und Investitionspolitik ist daher die Definition des Begriffes Unternehmenspolitik.

 

1. " Unternehmenspolitik umfasst alle Entscheidungen, durch die das Unternehmensgeschehen gelenkt wird: Entscheidungen über die anzustrebenden Ziele und über die Wege, um die Ziele zu erreichen." Mit dieser Definition sind also Zielsetzungs- und Zielerreichungsentscheidungen zur Gesamtheit der Unternehmenspolitik zusammengefasst. Für diese Abhandlung wird es sich jedoch als zweckmäßig erweisen, von einer Abgrenzung der Unternehmenspolitik zu Unternehmensstrategie auszugehen, wie sie in der amerikanischen Fachliteratur angetroffen wird.

Im folgenden wird die Unternehmenspolitik als die Formulierung der obersten Unternehmensziele und der bei ihrer Verfolgung zu beachtenden Handlungsgrundsätze verstanden (= Zielsetzungsentscheidungen).

Die Unternehmensstrategie hingegen wird aufgefasst als Gesamtheit der Zielerreichung-und Mittelentscheidungen grundsätzlicher Art zur Erreichung der in der Unternehmenspolitik festgesetzten generellen Ziele.

2. Produktion und Produktionspolitik

Unter Produktion versteht man die betriebliche Leistungserstellung, erzielt durch die Kombination der Produktionsfaktoren Arbeitsleistungen, Betriebsmittel und Werkstoffe.

" Unter Produktionspolitik (werden) ... alle Entscheidungen verstanden, die im Produktionsbereich getroffen werden müssen, um, im Einklang mit den anderen Teilpolitiken, auf die bestmöglichen liege die besetzten Unternehmensziele zu erreichen."

Kosiol kommt zu einer anderen Feststellung, nämlich das, zum Produktionsprozess der Unternehmung sämtliche Vorgänge der Beschaffung, Herstellung, Lagerung und des Absatzes von Gütern gehören und begründet sie damit, dass die Leistungs Verwertung ebenso als produktiv anzusehen ist, wie die anderen Tätigkeiten, die der Unternehmung in ihrer Aufgabe, die Bedarfsdeckung der am Markt vorhandenen Nachfrage, dienen. Demgemäß gehört der Absatz so Leistungserstellung, auch wenn sie erst beim Abnehmer im Markt vollendet ist.

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