Gemeint ist nicht gleich Gesagt

Jede separate Kultur hat wahrscheinlich ihre charakteristische stereotype Blickwinkel im Hinblick auf der perfekten Art und Weise von Informationsaustausch. Befinden sich mithin alle Kommunikationsteilnehmer in ein und derselben Kultur, so treten aus kultureller Anschauungsweise in der Regel wenige Fragestellunge auf. Komplexitäten in der Kommunikation ergeben sich

also stimmig, sofern sie interkulturell betrieben wird, da nämlich an dieser Stelle sind klischeehafte Bewertungen von Kultur zu Kultur in erhobenem Maße differenzierend.

Die Beteiligten sind mehrheitlich gering bereit, von sich aus stereotype Ansichten aufzugeben, und noch geringer, die stereotypen Anschauungen einer anderen Kultur anzunehmen. Letzteres betrifft die Filterungsprozesse, die in der Formulierung und im Versand kommunikativer Nachrichten als auch in den sinnvollen Filtrierungen beim auffassen, liegen.

Amerikaner, bspw., sind stolz auf ihren unverhohlenen und unverblümten Kommunikationsstil. Amerikanische Volksvertreter hingegen, zeigen sich oft als Verfechter berechnender Doppeldeutigkeit.

Die von Amerikanern an den Tag gelegte Unmittelbarkeit kann, zum Beispiel, von Asiaten als Ehrverletzung aufgefasst werden, weil Letztere dafürhalten, exakt solchergestalt unverhohlene Verständigung könne zu überflüssigen Kontroverseen führen.

In Japan werden Ausdrucksweisen, die dem Gesprächspartner zu nahe treten könnten, streng vermieden, insbesondere in Situationen in denen ein Nachteil daraus erwachsen könnte. Es hat etwas damit zu tun, dass man als Zeichengeber einer Mitteilung das Gesicht bewahren möchte, wie man es auch abwenden möchte, dass dem Adressat ebenso passiere. Im übrigen kennt die japanische Sprache keine verbatime Entsprechung des Wortes "Nein", oder "No", oder "Non".

In Nippon verwendet man die wechselvollsten Umschreibungen, um Verweigerung zu insinuieren. Trifft ein Japaner (high-context) auf einen Amerikaner (low-context) so kann es darob zu (abwendbaren) Missverständnissen kommen, wenn der Japaner auf die Anfrage des US-Amerikaners hin antwortet: wir werden die Problematik wohlwollend untersuchen. Der Amerikaner wird dafürhalten, die Sachdiskussion sei noch offen. Der Japaner signalisiert, jedoch, ein " Nein, nicht interessiert!".


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