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Schatz - Zen

Ein junger Mann fragt seinen Zen Meister, wie er Seelenruhe finden könne. Der Zen Meister fragt zurück: 'Wie kann es Dir an irgend etwas mangeln, wenn Dir der größte Schatz des Universums eigen ist?' Der Zen-Schüler, verduzt: 'Wie kann mir der größte Schatz des Universums gehören?' 'Dort wo diese Frage entspringt, findest Du den größten Schatz des Universums,' antwortet der Zen Meister.

Zen Weisheit

Kulturelles in der Verständigung

Jede einzelne Kultur hat offensichtlich ihre eigene schematische Auffassung hinsichtlich der perfekten Art und Weise von Verständigung. Befinden sich demgemäß alle Kommunikationsteilnehmer in ein und derselben Kultur, so treten aus kultureller Anschauungsweise in der Regel wenige Fragestellunge auf. Komplexitäten in der Verständigung ergeben sich also konsequent, für den Fall, dass sie interkulturell betrieben wird, da nämlich an dieser Stelle sind klischeehafte Ansichten von Kultur zu Kultur in erhöhtem Maße andersartig.

Die Beteiligten sind des Öfteren wenig bereit, von sich aus klischeehafte Ansichten aufzugeben, und noch weniger, die stereotypen Auffassungen einer anderen Kultur anzunehmen. Letzteres betrifft die Filterungsprozesse, die in der Formulierung und im Versand kommunikativer Mitteilungen als auch in den angemessenen Filterungen beim interpretieren, liegen.

US-Amerikaner, per exemplum, sind stolz auf ihren unumwundenen und unverblümten Kommunikationsstil. Amerikanische Volksvertreter andererseits, zeigen sich oft als Verfechter auf den eigenen Vorteil bedachter Mehrdeutigkeit.

Die von US-Amerikanern an den Tag gelegte Direktheit kann, z. B., von Asiaten als Beleidigung aufgefasst werden, weil Letztere dafürhalten, genau in der Weise direkte Kommunikation könne zu entbehrlichen Kontroverseen führen.

In Nippon werden Diktionn, die dem Gesprächspartner zu nahe treten könnten, streng vermieden, vor allem in Lebenslageen in denen ein Nachteil daraus erwachsen könnte. Es hat etwas damit zu tun, dass man als Sender einer Info das Gesicht wahren möchte, wie man es auch verhindern möchte, dass dem Adressat ebenso passiere. Im übrigen kennt die japanische Sprache keine verbatime Entsprechung des Wortes "Nein", oder "No", oder "Non".

In Nippon verwendet man die verschiedenartigsten Umschreibungen, um Ablehnung zu signalisieren. Trifft ein Japaner (high-context) auf einen US-Amerikaner (low-context) so kann es daher zu (vermeidbaren) Missverständnissen kommen, wenn der Japaner auf die Anfrage des Amerikaners hin antwortet: wir werden die Problematik verständnisvoll inspizieren. Der US-Amerikaner wird meinen, die Sachdiskussion sei noch offen. Der Japaner signalisiert, jedoch, ein " Nein, nicht interessiert!".

 

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