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Bedürfnisse, Ökonomie, Arbeitsteilung - Foucault

Die Bedürfnisse und der Austausch der Produkte, die jene befriedigen können, sind stets das Prinzip der Ökonomie: sie sind ihr Motor und setzen ihre Grenzen. Die Arbeit und ihre Teilung sind nur Auswirkungen davon.

Michel Foucault

Entscheidender ist die Rahmenbedingung, wie sich der Käufer selbst würdigt

Erfahrungen konstatieren dass, das kalendarische Alter bloß bedingten Aussagewert besitzt. Deutlich entscheidender ist die Rahmenbedingung, wie sich der Käufer selbst würdigt und mit welcher psychologischen Generation er sich identifiziert.

Haushaltseinkommen als ehedem wesentliche Segmentierungsvorannahme hat wegen der Nivellierung der Verdienste breitester Schichten an Wichtigkeit eingebüßt. Der nachlassende Aussagewert der Haushaltseinkommen zeigt sich vor allem in der mittleren Einkommensklasse und bei Verbrauchsgütern des ständigen Bedarfs.

Je eher die Signifikanz der Einkommenshöhe als Unterscheidungs charakteristikum für eine getrennte Abnehmergruppe zurückgeht, umso prägnanter tritt die Anteilnahme an der sozialen Klassifizierung in den Vordergrund. Die soziale Gruppe (Ober-, Mittel- und Unterschicht) wird mit einem Punktauswertungsverfahren aus Verdienst, Beschäftigung und Bildungsstand ermittelt. Auf Erfahrung beruhende Erfassungen beweisen, daß sich die soziale Schicht vor allem auswirkt auf

•    Anschaffunggewohnheiten
•    Informationsrezeptionswilligkeit
•    Mentalität zu Spar- und Konsumhandeln
•    Lebensstil

Psychografische Aufsplittung

Die psychografische Zerlegung fusst auf der Vergegenwärtigung, daß sich die Bedürfnisse der Kundschaft oft ob des Lebensstils oder persönlicher Eigentümlichkeiten unterteilen lassen als auf Grundlage demografischer Merkmale. Es liegt ein außergewöhnliches Anliegen in der vergleichsweise dünnen vorhersagenden Maßgeblichkeit der demografischen Faktoren für das Anschaffungsverhalten.

Eine Führungskraft und ein Handwerker mögen z. B. gleich viel erwerben, zur gleichen Altersgruppe gehören und im übereinstimmenden Ortsteil leben, gleichwohl dennoch affektiv und seelisch ganz und gar advers sein. Allein auf demografische Attribute gestützt, fällt es einer Unternehmung schwer, präzise Marketingprogramme zu erarbeiten und erfolgreich durchzusetzen. Aus diesem Grund gewinnt die psychografische Segmentierung in letzter Zeit immer mehr an Bedeutung.

Als spezielle Merkmale sind bei der psychografischen Unterteilung z. B. zu nennen: Persönlichkeitsspezifika (kontaktfähig, selbstbestimmt, zugeknöpft, imagebewußt, konservativ, fortschrittlich usw.), Verhaltenskriterien (Lebens- und Akquisitionsgewohnheiten) und Denkweisen bzw. Erwartungen gegenüber spezifischen Erzeugnissen oder Produktgruppen.

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