Motivatoren (Leistungsanreize) für Mitarbeiterbedürfnisse

Dieser Abschnitt führt sie in die Verwendung von Motivatoren ein. Sie arbeiten effektiv mit Motivatoren wenn sie:
  • Mitarbeiterbedürfnisse der verschiedenen Ebenen (Maslow) erkennen und entsprechend ansetzen
  • wissen, was Wachstumsmotivation bedeutet und wie die Motivatoren dort ansetzen sind,
  • die Wirkung von Defizit-Motivation erkennen und im Auge behalten und
  • intermittierend Leistungsanreize einsetzen (aus dem regulären herausragend).

Beziehen sie bei der Auswahl ihrer Motivatoren die vorliegende Kultur mit ein (Landeskultur und Unternehmenskultur). In der Unternehmenskultur gibt es verschiedene Schattierungen:

  • Aufgabenkultur - der Einsatz von Motivatoren hängt von den Leistungen eines Mitarbeiters ab und von der Eigen Motivation der Führungskraft,
  • Machtkultur - in Abhängigkeit der Relationen innerhalb der Macht innehabenden Gruppe (Netzwerk) und
  • Rollenkultur - in Abhängigkeit argumentative Durchsetzungsfähigkeit.

Der Führungskraft stehen eine Menge an möglichen Leistungsanreizen zur Verfügung. Um Motivatoren effektiv einzusetzen ist das entsprechende Motivationskalkül eines Mitarbeiters zu kennen (siehe in diesem Abschnitt). Stellen sie fest, auf welche Bedürfnisebene der Mitarbeiter die Erfüllung sucht. Nachdem sie dies festgestellt haben, gehen sie daran, Leistungsanreize aus dem durch die Firma zur Verfügung gestellten Repertoire Auswahlentscheidungen zu treffen. Setzen Sie einen Verbund an geeigneten Motivatoren ein.

Mit Wachstumsmotivation (Potenzial zum persönlichem Wachstum) erzielen sie eine intensive Wirkung, aber bedenken sie auch die negativen Auswirkungen von dem Empfinden von Mangel. Wenn sie es nicht schaffen, den Mangel zu beheben, dann laufen sie Gefahr über einen längeren Zeitraum eine Leistungsminderung bei ihren Mitarbeitern produziert zu haben. Sie kennen bestimmt auch Unternehmen, in denen geizen an der falschen Stelle zu Spannungen in der Belegschaft geführt hat.

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