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Konzentration - Sir William Osler

Ich habe drei persönliche Idealvorstellungen. Erstens, die heutige Arbeit gut zu verrichten und mich um morgen nicht zu sorgen. Es wurde angeregt, dieses Ideal sei nicht befriedigend. Es ist es; und es gibt kein anderes, welches der Student mit höherer Effektivität umsetzen kann. Ihm, mehr als alles andere, habe ich jeglichen Erfolg zu verdanken, den ich gehabt haben mag - dieser Kraft, sich an die tägliche Arbeit zu setzen und sie nach besten Kräften gut zu bewältigen, und die Zukunft sich selbst zu überlassen.

Sir William Osler

Angemessene interkulturelle Kommunikation

cultureJede einzelne Kultur hat wohl ihre eigene stereotype Auffassung hinsichtlich der idealen Art und Weise von Kommunikation. Befinden sich also alle Kommunikationsteilnehmer in ein und derselben Kultur, so treten aus kultureller Sicht in der Regel wenige Probleme auf. Schwierigkeiten in der Kommunikation ergeben sich also folgerichtig, wenn sie interkulturell betrieben wird, denn hier sind s tereotype Ansichten von Kultur zu Kultur in erhöhtem Maße unterschiedlich.

Die Beteiligten sind zumeist wenig bereit, von sich aus stereotype Auffassungen aufzugeben, und noch weniger, die stereotypen Auffassungen einer anderen Kultur anzunehmen. Letzteres betrifft die Filterungsprozesse, die in der Formulierung und im Versand kommunikativer Botschaften als auch in den entsprechenden Filterungen beim interpretieren, liegen.

Amerikaner, beispielsweise, sind stolz auf ihren direkten und unverblümten Kommunikationsstil. Amerikanische Politiker jedoch, zeigen sich oft als Vertreter berechnender Zweideutigkeit.

Die von Amerikanern an den Tag gelegte Direktheit kann, beispielsweise, von Asiaten als Beleidigung aufgefasst werden, weil Letztere meinen, genau solch unverblümte Kommunikation könne zu unnötigen Konflikten führen.

In Japan werden Ausdrucksweisen, die dem Gegenüber zu nahe treten könnten, strikt vermieden, insbesondere in Situationen in denen ein Nachteil daraus erwachsen könnte. Es hat etwas damit zu tun, dass man als Sender einer Information das Gesicht wahren möchte, wie man es auch vermeiden möchte, dass dem Empfänger desgleichen passiere. Im übrigen kennt die japanische Sprache keine verbatime Entsprechung des Wortes " Nein", oder "No ", oder "Non".

In Japan verwendet man die verschiedensten Umschreibungen, um Ablehnung zu signalisieren. Trifft ein Japaner (high-context) auf einen Amerikaner (low-context) so kann es daher zu (vermeidbaren) Missverständnissen kommen, wenn der Japaner auf die Anfrage des Amerikaners hin antwortet: wir werden die Sache wohlwollend betrachten. Der Amerikaner wird meinen, die Sachdiskussion sei noch offen. Der Japaner signalisiert, jedoch, ein " Nein, nicht interessiert!".

 

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