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Capitalism - O'Reilly

For all of its faults (capitalism), it gives most hardworking people a chance to improve themselves economically, even as the deck is stacked in favor of the privileged few. Here are the choices most of us face in such a system: Get bitter or get busy. 

Bill O'Reilly

Fabrikatorientierte Marketinganordnung

Fabrikatorientierte Marketinganordnung

Bei Organisationen mit einem breiten und äußerst heterogenen Erzeugnisprogramm gestalten nicht die Funktionen, stattdessen die Erzeugnisse den Bezugspunkt für die organisatorische Architektur. Innerhalb des Marketingbereichs werden an diesem Punkt die einzelnen Erzeugnisgruppen als wichtiges Kriterium für die Übersicht der Aufgaben gewählt. Im Weiteren,

auf einer tieferen Stufe, gelangen die Funktionsgesichtspunkte zur Indienstnahme.

Damit will man erlangen, daß für die andersartigen Produktgruppen eigenee angepasste Marketingprogramme entstehen. Mit der fabrikatausgerichteten Marketinganordnung wird das Finitum verfolgt, jeder Produktgruppe beziehungsweise jedem Fabrikat eine perfekte Unterstützung und Förderung angedeihen zu lassen.

Die Geschäftsleitung eines derweisen Fabrikatbereichs steht in der Zuständigkeit eines Marketing-Managers. Es findet sich dazu auch der Name Produktdirektor. Mit dieser Organisationsform lassen sich die Marketing aktivitäten in Übereinstimmung mit der Artikelrichtlinie ohne Schwierigkeiten durchzusetzen, indem dem Marketingmanager die einzelnen Marketing-Teilaufgaben in der Linie unterstehen. Die Schattenseite der artikelausgerichteten Marketingstruktur in dieser Prägung liegt in ihrem hohen Personalaufwand.

Die Dilatation des Marketingsektors vermittels vieler funktionell gleiche Abteilungen (Begebenheiten von Doppelarbeiten!) ist für kleinere und mittlere Firmen nicht tragbar. Indem auch bei einer fabrikatorientierten Marketingstruktur weiterhin Probleme in der Regulierung und Abstimmung gegenüber den Abteilungen Einkauf, Forschung und Fortentwicklung, Erstellung und Finanzen vorfallen werden, entscheidet man sich in den Organisationen mit einem ausgeprägt inhomogenen Produktprogramm üblich für die Divisionalisierung (Spartenanordnung).

In diesem Fall wird benachbart der Spezialisierung auf Fabrikate im gleichen Atemzug eine Entscheidungsdezentralisation angestrebt. Hierbei sind sämtliche Funktionen, die zur Erzeugung und marktmäßigen Verwertung der Fabrikate erfüllt werden müßten, unter der Leitung der jeweiligen Spartenleiter (Division-Manager) zusammenzufassen.

 

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