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Bedürfnisse - Einstein

Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung.

Albert Einstein

Mitgefühl schmerzt: Nachforschungen zeigen,

Mitgefühl schmerzt: Nachforschungen zeigen, dass dabei das Schmerzareal eines Menschen erregt wird, speziell wenner Nahestehende leiden sieht - ein unbewusster Verlauf, scheinbar nicht zu steuern. Die höchst "menschenwürdige" Empfindung kommt nebenbei bemerkt durchaus nicht allein beim Menschen vor. Eine kanadische Forschergruppierung hat unter Beweis stellen, dass selbst Mäuse einfache Qualitäten von Einfühlungsvermögen verspüren. Die Wissenschaftler spritzten einigen Tieren verdünnte Carbonsäure in den Bauch. Die Testtiere krümmten sich umso mehr vor Schmerzen, wenn auch ihre Käfignachbarn sichtbar litten. Das Reaktionsresultat war dennoch einzig bei Tieren zu beobachten, die schon eine Zeitlang im Gehege miteinander gelebt hatten. Leiden fremder Artgenossen entwickelelte aber keine Erwiderungen.

Ob sich Mitleid deaktivieren lässt?

Ferner bei fremden Menschen ist Sympathie keineswegs selbstverständlich, stattdessen bleibt meist Verbundenen der eigenen Schar vorbehalten. Die Historie liefert etliche Beispiele, darunter die Sklavengrundeinstellung einstmaliger Zeiten und die empfindungslose Ausrottung der Indios durch die kastilischen Eroberer nach der Entdeckung Amerikas: Die Ansässigen wurden einfach keineswegs als äquivalente Personen angesehen. Wenn der Andere als zweiten Ranges oder gar als Gegner benannt wird, versiegt Empathie wohl – das beweist nicht schlussendlich die jüngere Geschichte Deutschlands auf grausige Weise.

Ohne Beileid kein Gemeinsames

Eine mitleidslose Sozialstruktur ist nachhaltig nicht überlebensfähig. Die Willigkeit, Erkenntnis für andere zu haben, persönliche Verknüpfungen zu knüpfen und Notlagen zu vermeiden, ist bis dato die Basis für ein funktionierendes Zusammenleben. Welche Person die Stimmungslagen der anderen nicht registriert und deren Interessen unentwegt übergeht, hat zeitnah viele Feinde und ist abseits. Doch sofern die Tauglichkeit zu Anteilnahme und Einfühlungsgabe unverzichtbare Elemente des humanen Zusammenlebens sind und eine Haltung darstellen, wieso finden wir es dann so widerlich, selbst Anteilnahme zu bewirken?

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